Sittlich rein sandt
Unser Gott des Lichts
Seine Sonne heim.
Wachen Auges gen Winter,
Über Flur und stillem Hain,
Sinkt der goldne Wagen nieder,
Und die Dämmrung zieht herein.
Sittlich rein sandt
Unser Gott des Lichts
Seine Sonne heim.
Wachen Auges gen Winter,
Über Flur und stillem Hain,
Sinkt der goldne Wagen nieder,
Und die Dämmrung zieht herein.
Licht gleitet
Wolkenstrahlen hinab
Tänzelt Rumba im Viervierteltakt
Auf der Weinrebenblätter Rand
Ein letzter heißer Akt
Bis zur grellen Müdigkeit
Fließt es ekstatisch herab
Küsst das Terroir
Herz
Stay blogged. 😎
Dein Matthias Düsi
Endlich ist es wieder so weit: Vom 25. April bis 5. Mai 2026 verwandelt sich Mannheim in einen riesigen Marktplatz für alle Lebensbereiche. Über 1.000 Aussteller präsentieren in 47 Hallen und auf dem großen Freigelände Neuheiten, Klassiker, wertvolle Infos und ein volles Programm für die ganze Familie – täglich von 9 bis 18 Uhr.
Abenteuer Alltag: Verstehen und mitmachen!
Die neue Art- und Designwelt in Halle 12 verbindet kunstvolle Unikate aus der Region und aus aller Welt – zum Staunen und natürlich auch zum Kaufen. In der Sonderschau „Orientteppiche“ kann man rund 50 Exemplare aus dem Iran, der Türkei, Afghanistan, Pakistan, Tunesien, Nepal und China bewundern. Versunkene Welten werden mit „Ammoniten, Dinosaurier & Co.“ lebendig.
Wer kennt es nicht? Man kauft sich eine Karte für „Hamlet“ oder „Faust“, erwartet wallende Gewänder und geschliffene Verse – und findet sich plötzlich in einer Kulisse aus Neonröhren wieder, während die Schauspieler in Anzügen auf die Bühne pinkeln1.
Im Publikum entbrennt dann oft eine Debatte: Warum können die das Stück nicht einfach mal „1:1“ nach Vorlage spielen? Zugegeben: mir geht es häufig so. Zudem finden sich in der Stückbeschreibung keine Hinweise auf die Werktreue. Wieso nicht?
Der Barbier von Sevilla (Il barbiere di Siviglia), Nationaltheater Mannheim, OPAL, im Januar 2026. Opera buffa von Gioacchino Rossini: eine adaptierte und verlängerte Fassung der White-Wall-Oper.
Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ gehört zu den bekanntesten Komödien der Opernliteratur. Im Zentrum steht Rosina, die von ihrem Vormund Bartolo streng bewacht wird, weil dieser sie selbst heiraten möchte – vor allem wegen ihres Vermögens. Doch der verkannte Graf Almaviva verliebt sich in sie und macht ihr, als scheinbar einfacher Lindoro verkleidet, den Hof. Mit Hilfe des gewitzten Figaro spinnt er ein Netz aus Intrigen, Täuschungen und Maskeraden, das schließlich in ein Happy End mündet – oder?
Heute verließ ich, in heiterer Stimmung, die geliebte Residenzstadt Mannheim, um mich in die Winterfrische nach Schwetzingen zu begeben, allwo Seine Durchlaucht, der Churfürst, gleich einem weisen Gärtner über Flora und Apoll waltet.
Je näher man dem Schlosse kommt, desto deutlicher sieht man, wie hier Muse und Schönheit einen feinen Bund geschlossen. Carl Theodor und Nicolas de Pigage, von Gott geküsste. Da stehen Marmorgötter, still und überlegen, zwischen Hecken von geometrischer Tugend; da tanzen Fontänen, als wollten sie zum Takt einer unsichtbaren Musik emporspringen. Ich wandelte unter den Treillagen, ehe ich den Weg zum Theater einschlug.
Da ich gerade den Wikipedia-Artikel zu den Mannheimer Stadtteilen und Stadtbezirken überarbeitete, analysieren wir in diesem Artikel die Zahlen und Änderungen von 2019 bis 2024. Mannheim verzeichnet zwischen 2019 und 2024 ein moderates Bevölkerungswachstum bei Hauptwohnsitzen, getrieben vor allem durch Neubaugebiete wie Franklin.
Zwischen 2019 und 2024 ist die Einwohnerzahl mit Hauptwohnung in Mannheim insgesamt von 321.261 auf 328.647 Personen gestiegen (+7.386, rund +2,3%).
Seit 2024 greift in der EU der Digital Markets Act (DMA), der Google zwingt, bestimmte Datenverknüpfungen nur noch mit expliziter Zustimmung zu nutzen. In der Praxis hat Google die direkte Kopplung von Kontakten und Geburtstags‑Kalender für deutsche Nutzer reduziert oder abgeschaltet, wodurch Geburtstage einfach verschwunden sind. Ist das bei allen so? Man liest und hört es häufig, jedoch nicht von allen?
Es gibt sehr viele Anleitungen, denen nach man an vielen Stellen, vieles aktivieren und deaktivieren kann, bei mir hat dies alles nicht geholfen, die Geburtstage meiner Kontakte wurden mir nicht mehr in meinem Google-Kalender angezeigt. Ich konnte es jedoch mithilfe eines Skripts lösen.
Dieser Skript‑basierte Geburtstagskalender umgeht die Einschränkungen, weil er normale Termine erstellt, die wie jeder andere Kalender auf allen Geräten synchronisiert werden.
Der geliebte Krug von Marthe Rull ist zerbrochen worden! Der Verlobte ihrer Tochter Eve soll es gewesen sein. Aber ist es so einfach? Eine Dorfgesellschaft steht vor einer harten Prüfung: Wem kann man heute überhaupt noch trauen?
Die 2025er Mannheimer Fassung von „Der zerbrochne Krug“ trifft einen empfindlichen Nerv: Kleists Dorfgericht ist hier kein folkloristisches Idyll, sondern ein klaustrophobes Machtlabor, das sehr gegenwärtig wirkt.
Regisseurin Anna-Elisabeth Frick dreht an einer zentralen Schraube: Aus Dorfrichter Adam wird Dorfrichterin Ada (Maria Munkert). Das klingt nach „Update“, ist aber gerade kein feministischer Heilsversuch, sondern eine bittere Absage an die bequeme Hoffnung, Frauen würden in Machtpositionen automatisch gerechter handeln. Ada lügt, vertuscht und instrumentalisiert ihre Position mit derselben Kälte wie ihr klassisches männliches Vorbild – vielleicht sogar schneidender, weil der Absturz einer vermeintlichen Projektionsfigur härter trifft.
Andrea Moses’ zeitlose Inszenierung macht aus Mozarts Meisterwerk ein voyeuristisches Verwirrspiel – mit frischem Ensemble und Cornelius Meister am Pult.
Seit der Uraufführung 2012 kehrt Andrea Moses‘ tiefgründige Inszenierung von Mozarts „Don Giovanni“ regelmäßig an die Stuttgarter Staatsoper zurück – zu Recht, wir sich beim Besuch im Dezember 2025 herausstellte. Zwischen Bühnenhotel, psychologisch scharf gezeichneten Figuren und einem hochkonzentrierten Mozartklang entsteht ein wunderbarer Opernabend.

Das doppelstöckige, drehbare Bühnenhotel mit Fenstern, Türen, Treppen, Bar und dynamisch eingebundenen Garagen wirkt wie ein Labyrinth gegenseitiger Täuschungen und Enttäuschungen. Es schafft eine moderne, austauschbare Business-Hotel-Stimmung von Seelenlosigkeit und Dekadenz, in der Figuren sich verstecken, beobachten und täuschen. Die vielen Auf- und Abtrittsflächen fördern Dynamik, während gläserne Zimmer Intimität vortäuschen und doch alles einsehbar machen. Was anfangs etwas verwirrt schmiegt sich hervorragend und sehr durchacht in jede Szene ein.