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Lebenszeilchen

Spritsparen per Gesetz

(c) pixelquelle.de

Unser schnuckeliger Bundesumweltminister sinnierte vor einiger Zeit laut über ein Gesetz, welches, ähnlich wie in China, allerdings werden da noch ganz andere Sachen gesetzlich vorgeschrieben, den Benzinverbrauch für Neufahrzeuge gesetzlich reglementieren solle.

Der Hintergrund ist, dass sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit anderen europäischen Herstellern verpflichtete (Selbstverpflichtung ohne Konsequenzen) den Kohlendioxidausstoß bei Neufahrzeugen bis zum Jahr 2008 auf 140 g/KM zu reduzieren. Das entspreche einem Verbrauch von 5,3 Liter Diesel bzw. 5,9 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Die deutschen Automobilhersteller sind allerdings weit davon entfernt und damit – laut meiner Meinung – im Hintertreffen gegenüber den ausländischen Herstellern. „Es besteht kein Bedarf und kein Grund für eine Einführung gesetzlicher Auflagen zum Spritsparen“, antwortete der VDA. Der Durschnittsverbrauch aktueller Autos wird auf 8L/100KM beziffert.

Ihr seht also, worum es geht: Spritsparende Automobile befürworten – denke ich – die meisten. Dies schone die Umwelt und auch den eigenen Geldbeutel. Wie soll man aber den Verbrauch reduzieren, wenn der Verbrauch von Herstellerseite aus zu hoch ist und die Automobilhersteller die Selbstverpflichtung nicht einhalten? Gesetzliche Reglementierung? Mit welchen Auswirkungen? Wie sieht es mit Alternativen aus? Erdgas? Hybrid? Habt ihr euch schon durchgerechnet, eure Autos auf z.B. Erdgas umzurüsten?

Ein Neufahrzeug mit der Leistung meiner BigWhiteMachine und einem Verbrauch von 6L/KM wäre natürlich topp.

Begrüßet ihr ein Gesetz zur Reglementierung des Kohlendioxidausstoßes bei Neufahrzeugen, oder ist dies ein unzulässiger Eingriff seitens der Politik in den Markt und entgegen der Kundenwünsche?

Stay blogged. 😎