Ich bin fasziniert, von der Ausstellung „Kirchner, Lehmbruck, Nolde – Geschichten des Expressionismus“ in der Kunsthalle Mannheim – sie läuft noch bis 11. Januar 2026 und weckt Emotionen dieser Epoche. Besonders spannend finde ich, wie Mannheim hier als Geburtsstätte des Expressionismus glänzt, und der Fokus auf vergessene Künstlerinnen.
Mannheims Pionierrolle
Mannheim war ab den frühen 1900er-Jahren ein Hotspot für Expressionismus – die Kunsthalle baute eine der allerersten Sammlungen in deutschen Museen auf, mit Werken von Heckel, Kirchner und Co. Bis 1937, als die Nazis über 500 Stücke als „entartet“ beschlagnahmten, war das hier ein Mekka für diese rohe, gefühlvolle Kunst. Heute holt die Ausstellung diese Geschichte zurück, mit eigenen Beständen und Leihgaben aus Privatbesitz, und zeigt, wie die Stadt trotz allem ein Stück Kunstgeschichte bewahrt hat.



