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Rücknahme von amtlichen Prüfungsnummern für Weine ist rechtmäßig

Weiße Reben

Mit Rübenzucker angereicherte Prädikatswein, unrichtige Angaben im Weinbuch und beim AP Antrag, unstimmiger Shikimisäuregehalt und Vanillin. Ein Weinrechtskrimi an der Mosel.

Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Trier hat die Klage eines Winzers, der sich gegen die Rücknahme von amtlichen Prüfungsnummern für vier seiner Weine gewandt hat, abgewiesen.

Der Kläger ist Inhaber eines Weingutes, stellt Weine her und vertreibt diese. Er beantragte für vier seiner Weine amtliche Prüfungsnummern. Diese wurden ihm seitens der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz erteilt. Nach einer Begutachtung beanstandete das Landesuntersuchungsamt die betreffenden Weine. Daraufhin nahm die Landwirtschaftskammer die amtlichen Prüfungsnummern der vier Weine nach vorheriger Anhörung des Klägers zurück. Nach erfolglosem Widerspruchsverfahren erhob der Kläger Klage beim Verwaltungsgericht.

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BLL Symposium Lebensmittelkontrollen – heute und morgen (Weinpanscherei)

Holzchips im Wein

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) (Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft) veranstaltete im April 2014 das Symposium "Lebensmittelkontrollen – heute und morgen".

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Reinheitsgebot für Wein von 1487 und 1498 - Weinkontrolle im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen

Weinordnung 1498

Reichsweinordnungen 1487 und 1498

Am 24. August 1498 erließ Kaiser Maximilian I. von Gottes Gnaden im Rahmen des Reichstages zu Freiburg die Ordnung unnd satzung über weyne, in der die Verfälschung und Panschung des Weines unter Strafe gestellt wurde, das so genannte Wein-Reinheitsgebot. Die Ordnung und Satzung über Wein ergänzte die 1487 von Friedrich III., Maximilan I. Vater, erlassene Weinordnung. Zudem sollte die Ordnung von 1487 verstärkt und schlussendlich Reichsweit durchgesetzt werden.

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Weinfälscher an den Pranger

Weingesetz von 1930

Das Weingesetz von 1930 löste seinen Vorgänger von 1909 ab und wurde selbst vom Weingsetzt vom 1.4.1970 abgelöst. Ersteres enthielt eine interessante Vorschrift, die besagte, dass das Gericht anordnen kann, dass die Verurteilung oder der Freispruch von "Weinfälschern" (Weinpanschern) öffentlich bekanntzumachen ist. Ein Prangerstehen für Weinfälscher. Andererseits aber auch eine Rehabilitierung für zu unrecht Angeschuldigte deren vermeindlich schlechter Ruf sich bis zur Urteilsverkündung bereits ausbreitete. § 29 des Weingesetzes von 1930 besagte:

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Todesstrafe für Weinpanscher

Gerüchte und Geschichten über Todesstrafen und deren Vollstreckung für Weinpanscher und Weinfälscher in "Deutschland" gibt es zu Hauf. Für euch begab ich mich in die Tiefen des Archivs für Rechtsgeschichte und holte einen entsprechenden Text aus dem Soester Stadtbuch aus ungefähr dem Jahre 1350 hervor1. Der Artikel 27 sieht so aus:

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