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Wetten, dass..?

Wenn sich 50 Kommissare als Gartenzwerge verkleiden, Alice Schwarzer Rock´n´Roll tanzt, Boris Becker über sein Verhältnis zu seiner Ex-Frau und seinen Kindern spricht und Celine Dion ihren HIT „My Heart will go on“ gurgelt ist es wieder so weit: Wetten, dass..? läuft.

Gestern konnte ich die Sendung, diesmal gesendet aus Leipzig, nicht sehen, da wir einen Umzug in den Nordschwarzwald und anschließend eine Feier hatten. Heute Morgen stolperte ich zufällig über die Wiederholung. Eine Bildergalerie zur Sendung gibt es bei gmx.de. „Mit 13,09 Millionen Zuschauern sowie einem Marktanteil von 42,4 Prozent lag «Wetten, dass..?» damit in etwa wieder auf dem Niveau des Vorjahres, das wiederum deutlich unter jenen Werten lag, die die ZDF-Show noch vor einigen Jahren einfahren konnte.“ Heißt es bei quotenmeter.de. Eine sehr gute Quote für eine Sendung, die keine „Umreißende“, aber dennoch eine überaus Unterhaltende war.

Ich sehe gerne Wetten, dass..? und ihr? Habt ihr die Sendung aus Leipzig gesehen? Hier ist das Superfan-Gewinnspiel: „Welche Wettpaten mussten sich für ihren Wetteinsatz eine Riesenschlange um den Hals legen?
– Angelina Jolie & Colin Farrell
– Christiane Hörbiger & Götz George“

Ich glaube es war Jolie, oder?!

Euch habe ich noch eine Linkliste mit Artikeln zur letzten Sendung und zu Wetter, dass..? allgemein zusammengestellt. Viel Spaß und euch noch einen schönen Restsonntag.

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Tag des offenen Denkmals

Wie in jedem Jahr, ist auch der kommende 2. Sonntag im September der Tag des offenen Denkmals. „ Es ist die Grundidee des Tags des offenen Denkmals, einmal im Jahr sonst nicht geöffnete historische Bauten, archäologische Stätten oder Gärten kostenfrei der Öffentlichkeit zu zeigen. “ heißt es auf den Seiten zu diesem Spekttakel, als deutscher Beitrag der „European Heritage Days“, die 1991 vom Europarat initiiert wurden und seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Deutschland koordiniert wird.

Mit einem neuen Rekordangebot präsentiert sich der Tag des offenen Denkals am 9. September. Über 9.500 historische Gebäude in mehr als 3.000 Städten und Gemeinden schließen ihre Türen auf für neugierige Besucher. Sonst oft nicht oder nur teilweise geöffnete historische Bauten können ebenso besichtigt werden wie archäologische Ausgrabungen oder bewegliche Denkmale wie alte Loks oder Schiffe.

Die Begeisterung für das diesjährige Motto „Orte der Einkehr und des Gebets “ Historische Sakralbauten“ ist für das Rekordangebot mit verantwortlich. So lädt der Denkmaltag Kulturbegeisterte ein, auf Entdeckungstour in Kirchen, Klöster und Synagogen zu gehen. Daneben präsentieren sich viele Denkmale, deren Verbindung zum Thema etwas weiter gefasst ist: Wegekreuze, archäologische Ausgrabungen von Stätten mit kultisch-religiösem Hintergrund, Kleindenkmale entlang von Pilgerwegen, Spitäler, Schulen, Stifte, die auf kirchliche Gründer und Erbauer zurückgehen und vieles mehr. (Pressemeldung)

Wer sich darüber informieren möchte, was in seiner Region angeboten wird, wird unter tag-des-offenen-denkmals.de/programm in der Übersichtskarte fündig. Hier ist das Angebot des Rhein-Neckar-Kreises und was es speziell im beschaulichen Mannheim zu erleben gibt, kann hier eingesehen werden. Eine der wenigen Gelegenheiten spezielle Kirchen und auch den Wasserturm von innen zu sehen bieten sich kommenden Sonntag; eine Empfehlung an alle Interessierte.

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Rush Hour 3

Am gestrigen Sonntag hatten wir ADAC-Mitglieder die Möglichkeit Rush Hour 3 in einer Vor- Vorpremiere zum sagenhaften Vorzugspreis sehen zu dürfen. Die vor Filmbeginn angekündigte Raubkopierkontrolle mittels Nachtsichtgeräten lies bereits einiges erwarten. 😉

Rush Hour 3 steigt mit einer typischen „Carter-Einlage“ ein und folgt dem bekannten Konzept: witzig-vorlauter Schwarzer (Chris Tucker) gerät mit dem disziplinierten Kampfsportler (Jackie Chan) in einen aufreibenden Fall. „Halb zog sie ihn, halb sank er hin“. Wie Goethes Fischer und Nixe findet das ungleiche und witzige Duo wieder zueinander. Sehenswerte Stunts und witzige Sprüche lassen nicht lange auf sich warten. Insgesamt ist der obligatorische dritte Teil lustig und macht einfach Spaß; einfach. Auch, wenn Vieles vorhersehbar ist, reiht sich der dritte Teil gekonnt nach seinen Vorgängern ein und wird Rush Hour Fans sicher gefallen.

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Simpsons The Movie

Am Freitag Abend haben wir uns „Die Simpsons – Der Film“ angesehen. Endlich wieder Kino. Dass die überteuerten Multiplexkinos in der Region überfüllt sein werden war klar, weswegen wir uns für ein gemütliches Kino in der Zweiburgenstadt entschieden.

90 statt 20 Minuten, aufwendig animierte Bilder… wird der Gang vom Fernseh- zum Kinoformat ein Flopp wie etwa Akte-X oder ein Erfolg wie zum Beispiel Miami Vice? Gelingt es den Autoren nach über 400 Episoden (laut Wikipedia) den bissigen Humor beizubehalten oder verläuft sich der Kinofilm? Wir waren gespannt.

Schon der Anfang ist etwas anders. Die Familie sitzt nicht auf der heimischen Couch sondern an dem Ort, den sie nun erobern möchte. Der Zuschauer wird vom heimischen Sofa in die Kinos gelockt. Humer kritisiert Itchy&Scratchy, die es ebenfalls ins Kino geschafft haben. Ein Wink an Zuschauer wie mich, die befürchteten, dass die Simpsonskomik im Kino nicht greife? Aktuellen Bezug nimmt der Kinofilm an sehr vielen Stellen, es bleibt bei den stets beliebten gesellschaftskritischen Humoresken, weswegen Bart auch die bekannte Tafel mit dem Versprechen beschreiben muss, dass er den Film nicht herunterladen werde.

Vorneweg: „Die Simpsons – Der Film“ ist ein gelungener und überaus witziger Film. Ein Gag folgt dem nächsten, eine (Gesellschafts)Kritik der anderen (Sicherheits-, Ökowahn). Die knapp 90 Minuten sind vollgepackt und der Film ist kurzweilig. Am Ende schaut man auf die Uhr, ob die 90 Minuten tatsächlich schon vorbei sind. Die Charaktere entwickeln sich, wie in der Serie, nicht nennenswert weiter und der Film ist ebenso abgeschlossen, d.h. eine mögliche Forsetzung muss inhaltlich nicht auf den ersten Film aufbauen. Die Charakteristika der Protagonisten wurden im Film theatralisiert, was den Film mit der inhaltlichen Verdichtung noch schneller wirken lässt.

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Bill Cosby Show

(c) pixelquelle.de

Sicherlich kennt jeder die Bill Cosby Show. Ausgestrahlt wurde sie in den USA auf NBC zum ersten Mal in den Jahren 1984 – 1992 und in Deutschland vom ZDF ab 1987. Die Angabe der insgesamt gedrehten Folgen variiert von 197-201.

Ich sah die Cosby Show als Kind schon gerne und habe nun im Internet recherchiert, wofür Cliffs Anstecker steht und bin auf einige Interessante Fakten gestoßen, von denen ich euch gerne einige aufzeigen möchte.

Nach dem Casting für die Rolle Sandras wurde sich für Sabrina Le Beauf und gegen Whitney Housten entschieden.

Unter anderem hatten Naomi Campbell, Alicia Keys, Adam Sandler, Sammy Davis Jr., Stevie Wonder und B. B. King Gastauftritte.

Die Kinder Sandras und Elvins, Winnie und Nelson, wurden nach Winnie und Nelson Mandela, dem ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas, benannt.

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James Bond Casino Royale

Ich bin kein James Bond Fan und kein James Bond Kenner. Höchstens zwei bis drei Filme habe ich mal gesehen und bekomme diese inhaltlich auch nicht mehr zusammen. Den aktuellen James Blond wollte ich aber unbedingt schauen, vielleicht wegen der herben Kritik im Vorfeld. Ohne vorher gesehenen Trailer oder gelesenen Inhalt bzw., Kritiken wollte ich mich 007 stellen.

Kinomitgänger zu finden ist bei dem Film nicht schwer. So tauchten wir in dieser Woche in das cineastische Vergnügen ein und schauten kritisch den „neuen Bond“. Die erste halbe Stunde ist voller Action, schneller Szenen und interessanter Stunts. Ich kann nun, wie eingangs erwähnt, keine Parallelen zu früheren Bondfilmen ziehen, aber dieser hat durch und durch überzeugt. Die Darsteller Daniel Craig, Mads Mikkelsen (Le Chiffre) und natürlich Eva Green überzeugen. Der Film macht Spaß und ist auf der anderen Seite hart, geladen, sogar fast „düster“. Die drei eben genannten Schauspieler hinterließen zusammen mit Giancarlo Gianninials Agent Mathis einen nachhaltigen Eindruck bei mir.

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Eure Top 5 Filme

Nach Andrés Interview (siehe auch) stellte sich mir die Frage, welche (motiviert durch High Fidelity) fünf Filme ihr genreübergreifend aktuell vorschlagen würdet?

Ich weiß, dass es sehr schwer ist sich auf fünf Filme zu beschränken, ich selbst habe auch meine Schwierigkeiten mein Lieblingslied, meinen Lieblingsfilm et cetera auszumachen.

Egal, ob es eure Lieblingsfilme sind, die ihr jemals gesehen habt, die ihr jüngst gesehen habt oder mit denen ihr bestimmte Ereignisse verbindet oder die ihr aktuell für einen Filmeabend auswählen würdet. Ich bin gespannt auf eure Antworten und erhoffe mir natürlich auch Filmtipps.

Danke.

Stay blogged. 😎

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Mit 88 macht man keine Pläne mehr

„Mit 88 macht man keine Pläne mehr.“ Sagt der siebenundachtzigjährige Helmut Schmidt, Bundeskanzler der Jahre 1974 bis 1982, in Beckmanns gleichnamiger Sendung, die am 25.09.2006 ausgestrahlt wurde.

Auffallend sind die korrekte und diplomatische Sprache sowie die mehrmaligen Verbesserungen Schmidts, wenn Beckmann ihn nicht richtig zitiert. Sein Plattdeutsch, will er aber nicht immer unterdrücken.

Ferner fällt bemerkenswert auf, dass Schmidt keine 30 Sekunden zwischen seinen Zigaretten vergehen lässt. Selbst Beckman sieht derweilen auf Schmidts Zigaretten. Am Ende der Sendung hat der ehemalige Regierungschef Deutschlands noch drei Zigaretten übrig. Körperhaltung und Gestik sind also vom Dauerrauchen geprägt. Während der Unterredung über Willy Brandt, Herbert Wehner, die Vertrauensfrage und die Amtsübernahme Schmidts werden zusätzlich die Arme verschränkt, sonst bleiben sie offen. Brandts Rücktritt sei mehr als überflüssig gewesen, weiß der 5. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, der selbst dreimal in das Amt gewählt wurde.

„Wenn man so alt ist wie ich“, resümiert der Bundeskanzler a. D. würdevoll, „sterben rechts und links neben einem die Freunde weg“. Eine Vorstellung von einer möglichen Option nach dem Ableben, etwa dem Leben nach dem Tod nach der christlichen Lehre, macht sich der evangelisch-luthersiche Schmidt nicht, wie er wiederholt auf Beckmanns, im Laufe des Interviews zweimal gestellte, Frage mit nahezu identischem Wortlaut antwortet.

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Dinnerkrimi – Krimidinner

Vielleicht kennen es einige bereits, für diejenigen, die es nicht kennen, ist es eventuell ein guter Ausgeh- oder Geschenketipp.

Krimidinner?

Die Gäste eines Krimi-Dinners erleben während eines mehrgängigen Abendessens ein Krimispiel. Sie können Zuschauer sein oder je nach Anbieter auch Rollen übernehmen. Inzwischen gibt es in Deutschland um die 80 Anbieter, die exklusive oder öffentliche Veranstaltungen ausrichten. Unterschiede bestehen in Preis und Qualität; inhaltlich reicht es von Slapstick bis zu kniffligen Fällen, die intensive Recherche benötigen.

Die Krimispiele werden meist in Hotels, Burgen, Schlössern, Palais o. ä. angeboten. Preislich beläuft sich das Vergnügen zwischen circa 59 und 89 Euro.

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Definitionssache.

Ich frage mich gerade, welches TV Angebot den größeren Gehalt an Grausamkeit aufweist:

Der Musikantendampfer“ auf ARD oder „Godzilla vs Spacegodzilla“ auf TELE5?