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Abschied von Flocke

Der Schock sitzt fest und Hans fand die Worte, die mir auch durch den Kopf gingen:

"Einen lieben menschen zu verlieren fällt immer schwer…

Kurioserweise fällt es fast genau so schwer, wenn man diesen menschen eigentlich gar nicht “richtig” kannte, sondern “nur” aus dem internet. "

Über unsere Blogs, E-Mail und echte Grußkarten ging unser langjähriger Kontakt nicht hinaus, dennoch ist es schmerzhaft, Karin zu verlieren.

Liebe Karin, ich war mir zunächst nicht sicher, ob ich einen Artikel schreiben soll. Die Zweifel waren falsch. Dein Blog war dein Medium, mit dem du über die Jahre hinweg Menschen in entfernten Regionen erreicht hast, mit dem du dich verwirklicht und andere an deinem Leben hast teilhaben lassen, so wie du an dem Leben anderer Anteil nahmst. Daher ist es mir eine Ehre, dir einen Artikel widmen zu dürfen, um mich ein letztes Mal an dich zu wenden.

Flocke, ich danke dir für dein Sein und Wirken, für den stets interessanten und witzigen Austausch über on- und offline Medien. Ich danke dir für die kroetengruensche Gemeinschaft, die du um dich scharrtest und in die du alle herzlich aufnahmst.

Frau von Kroetengruen, du hinterlässt schmerzhafte Lücken. Aber auch schöne Erinnerungen und vor allem Eindrücke und Spuren. Ich vermisse dich.

Liebe Karin, meine Gedanken und Gebete begleiten dich und deine liebe Familie.

Dein

Matthias

www.kroetengruen.de



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Kommentare

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Wilhelm Entenmann am :

Lieber Matthias,

vielen Dank für Deine Worte an unsere Flocke, die, ganz egal wo sie nun auch sein möge, gewiss schon wieder einen Schabernack, vielleicht gar einen himmlischen Kroetenchor, aushecken dürfte, denn so möchte ich Karin in Erinnerung behalten, dem Leben stets positiv mit einem frechen Augenzwinkern zugewandt.

Paleica am :

ich versteh dich gut. ich kannte karin quasi gar nicht, bin nur ab und zu über krötengrün gestolpert. es ist eigenartig, man kommt sich komisch vor wenn man vom tod eines menschen, den man 'ja gar nicht kenn' so betroffen ist. es stimmt aber nicht, dass man diesen menschen nciht kennt, wenn auch nicht im konventionellen sinn. als ich 14 war hat sich eine chatfreundin von mir umgebracht. das hat mich damals auch total schockiert und viele leute konnten das überhaupt nicht verstehen. das leigt meist daran, dass die leute noch nie für jemanden etwas empfunden haben, den sie eben nicht im realen leben kannten...

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