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Ich lebe und ihr sollt auch leben

Am Altjahresabend darf euch zum Jahreswechsel und für das neue Jahr die härteste Düsiblogredaktion der Welt alles Gute wünschen. Elas Wunsch, "bleibt wie ihr seid", kann ich mich nur anschließen. Ihr seid klasse!

Die Jahreslosung, die uns im Jahr 2008 begleiten wird lautet:

"Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben." (Johannes 14,19)

"Aus den Abschiedsreden Jesu stammt dieser Satz. Er ist mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem und alle ahnen, dass dort der Tod auf Jesus wartet. Doch Jesus blickt schon über den Karfreitag hinaus: "Ich lebe und ihr sollt auch leben." Das klingt voller Gewissheit, voller Zuversicht, voller Mut. Die Jahreslosung 2008 lädt ein, mit dieser Zuversicht in das neue Jahr zu gehen und sich dem Leben zuzuwenden - allen Trennungs- und Verlassenheitsängsten zum Trotz." Quelle: ekd.de/aktuell/57106.html

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Nachtshopping in Mannheim

An den Adventswochenenden und gestern das letzte Mal hatte die Mannheimer Innenstadt samstags bis 22 Uhr geöffnet. Hier auf dem Handybild sieht man den Kaufhof am Paradeplatz. Im Engelhorn Haupthaus wurde mit diesem schnieken Wagen Werbung für den Mannheim Marathon 2008 gemacht.

Auch uns gelang es gestern Abend endlich mal in die Stadt zu gehen und umherzuschlendern. Unter anderem steuerten wir Kaufhof (nicht den am Paradeplatz), C&A, Engelhorn und P&C an. Gekauft haben wir ein paar Handschuhe, ein Deo-Spray und Kopierpapier. Ihr seht, nur Lebensnotwendiges. ;-) Zum bevorstehenden Jahresende wollten wir aber endlich mal in die Mannheimer Innenstadt etwas "bummeln". So viel Leute reisen von außerhalb nach Mannheim um einzukaufen und als Eingeborener kommt man nur selten dazu.

Wir waren ab 20 Uhr in der Stadt, allerdings war nicht mehr viel los, jedenfalls bedeutend weniger, als wir dachten. Drei Geschäfte, die wir ansteuern wollten (Die Idee, Book Stop und Karstadt) hatten nach 20 Uhr nicht mehr geöffnet. Einige Geschäfte lockten mit Aktionen und Rabatten. Mit dem Monat Dezember geht nun ein sehr ausgiebiger Monat für den Mannheimer Einzelhandel zu Ende. Die Stadt war (und ist noch) schön geschmückt und McDonald´s macht jetzt schon Werbung, in der Silvesternacht bis 4 Uhr morgens geöffnet zu haben.

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Hans lobt aus

Mit seiner "Blogparade Geschenke" lobt Hans einen Gewinn für die Teilnehmer aus.

Was ist eine Auslobung?

"Auslobung ist die durch öffentliche Bekanntmachung erfolgende einseitige Aussetzung einer Belohnung für die Vornahme einer Handlung."1 Die Auslobung ist ein wichtiges Beispiel für ein einseitiges Rechtsgeschäft. Geregelt ist die Auslobung in den §§ 657 - 661a BGB. In § 657 BGB lesen wir:

"[i]Wer durch öffentliche Bekanntmachung eine Belohnung für die Vornahme einer Handlung, insbesondere für die Herbeiführung eines Erfolges, aussetzt, ist verpflichtet, die Belohnung demjenigen zu entrichten, welcher die Handlung vorgenommen hat, auch wenn dieser nicht mit Rücksicht auf die Auslobung gehandelt hat.[/i]"

Derjenige, der nicht mit Rücksicht auf die Auslobung handelte (zum Beispiel: Nachbar N lobt 100€ Belohnung demjenigen aus, der den entlaufenen kastrierten Kater zurückbringt, der Minderjährige M bringt die Katze aber ohne von der Auslobung zu wissen zurück) muss die Belohnung aber nicht annehmen. Grundsätzlich stünden M die 100€ zu (trotz Unkenntnis der Auslobung und trotz Minderjährigkeit), seine Eltern könnten aber zum Beispiel gem. § 333 BGB analog das Geld zurückweisen.

Gem. § 658 I BGB kann die Auslobung bis zur Vornahme der Handlung widerrufen werden. Auf den Widerruf kann verzichtet werden, was im Zweifel bei Fristbestimmung der Fall ist (§ 658 II BGB).

Bei Mehrfachvornahme bestimmt § 659 BGB

"[i](1) Ist die Handlung, für welche die Belohnung ausgesetzt ist, mehrmals vorgenommen worden, so gebührt die Belohnung demjenigen, welcher die Handlung zuerst vorgenommen hat.

(2) 1Ist die Handlung von mehreren gleichzeitig vorgenommen worden, so gebührt jedem ein gleicher Teil der Belohnung. 2Lässt sich die Belohnung wegen ihrer Beschaffenheit nicht teilen oder soll nach dem Inhalt der Auslobung nur einer die Belohnung erhalten, so entscheidet das Los.[/i]"

Als Sonderfall der Auslobung ist in § 661 BGB das Preisausschreiben normiert.

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Weihnachtsbrief 2007

Grüß Gott liebe Leserinnen und Leser,

ich heiße euch zum diesjährigen Weihnachtsbrief Nummer 6 willkommen und stelle meine Wünsche gleich voran: euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und in eurem Sinne ausgestaltete Weihnachtstage.

Dieses Jahr besuchte ich zwei Mal die bayerische Landeshauptstadt München und lernte dort den Gruß „Grüß Gott“ erneut kennen. „Grüß Gott beim offiziellen Stadtportal für München“ heißt es selbst auf der Startseite der Internetpräsenz der Landeshauptstadt. Das Deutsche Universalwörterbuch1 beschreibt die Bedeutung eines Grußes unter anderem mit „Gebärden als Höflichkeits- oder Ehrerbietungsbezeigung zwischen Personen beim Zusammentreffen“. Das Synonymwörterbuch2 zählt unter „grüßen“ unter anderem „seine Referenz erweisen“ auf. Im Schiller-Wörterbuch3 lesen wir, dass „grüzen“ das Intensivum zu grüßen ist und „jemanden segnen“ bedeutet. Wie wichtig eine Begrüßung ist, sehen wir mithin daran, wie Mitmenschen auf Begrüßungen unsererseits reagieren. Eine herzliche Begrüßung wird in der Regel ebenso erwidert.

Das geradezu hartnäckige Grüß Gott, wenn es auch nicht immer katholisch oder religiös gemeint ist, gerade in München mit einem Bevölkerungsanteil von immerhin 46,3 % Nichtchristen4, lies mich aufmerken. Gott segne dich ist doch eine charmante Begrüßungsformel.

Zu beobachten ist, dass Esoterik, Okkultismus, New-Age-Feng-Shui et cetera zusammen mit deutschen Ministern, die ihren Eid ohne Bezug auf Gott abschließen5, erneut stark in Mode geraten. Die Lebensausgestaltung und -weisung wird lieber in die Hände von Fernsehkartenlesern, Edelsteinen und der „richtigen“ Anordnung des Gemüsevorrats im Schlafzimmer zur Optimierung des Koitus gelegt, statt sich auf sich selbst und die Gegenwart Gottes zu besinnen.

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Soll ich?

Unserer liebreizenden Fudge gab ich heute Morgen den Tipp, da sie ja nun in Deutschland sei, unbedingt den, in den meisten Städten, letzten Tag auszukosten, an dem man einen Weihnachtsmarkt besuchen könne.

Danach fiel mir ein, dass ich auch unbedingt dieses Jahr noch einen anderen Weihnachtsmarkt, als den Mannheimer, besuchen wollte. Da ich mich zu den glücklichsten Menschen der Welt zählen soll, habe ich als Einwohner der, seit April 2005 "europäischen", Metropolregion Rhein-Neckar die Wahl in unmittelbarer Nähe aus dem Weihnachtsmarkttopf dreier Bundesländer schöpfen zu dürfen. Nicht genug, dass ich in der Metropolregion wohne, nein auch noch im beschaulichen Mannheim, das eben an die beiden Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz angrenzt. Früher als Schmach, heute als Marketingargument angesehen. Nach Bayern und ins Saarland ist es natürlich auch nicht weit. Schöne Märkte in der Nähe sind zum Beispiel der Frankfurter (Hessen), der Speyerer (Pfalz), der Ladenburger (Baden-Württemberg) und der Heidelberger. Letzterer scheint allerdings, wie ich eben mit Erschrecken las, heute schon nicht mehr geöffnet zu sein. Schade, der Heidelberger Weihnachtsmarkt war wegen der Nähe und der Größe mein Favorit für heute.

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Online Intelligenztest

Bei Hansi las ich heute Morgen, dass er einen Online Intelligenztest machte. Ich wusste nicht, dass er so lange geht, machte ihn dann aber doch zu Ende. Die schwächen solcher Tests und Onlinetests kennen wir ja, Spaß macht es aber dennoch.

Gewarnt werden soll vor der vielen Werbung. Selbst am Ende des Tests werden mir angeblich vergleichbar brilliante Geschlechtspartner von Elitepartner.de vorgeschlagen und zur kostenlosen "Auswertung" wird freilich noch eine kostenpflichtige angeboten.

Wenn einem das nicht sonderlich stört, ist der Test ganz nett und die Auswertung gar schmeichelhaft:

Sie sind außergewöhnlich intelligent und verfügen über ein breites Spektrum von Fähigkeiten. Sie denken ebenso gut in Zahlen wie in Worten. Zu Ihrem Können in Mathematik und Sprachen kommt Ihr Talent, Muster zu erkennen. Ihr Gehirn verwertet unterschiedlichste Informationen gleichzeitig und schleift aus rohen Brocken brillante Ideen.

Wer unterschiedliche Komponenten dabei so harmonisch zusammensetzt wie Sie, entwickelt unvergängliche Lösungen. Sie sehen Ursachen, berechnen Wirkungen und treffen Vorhersagen. Ihr scharfer Verstand denkt vorausschauend - es ist schwierig, Sie zu überraschen. Das macht Sie zu einem Weisen Philosophen.

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