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Wolle Auto verkaufen?

"Auto Export, Prinz Export, Ankauf auch von Unfallwagen, auch Autos ohne TÜV..."

Ständig hängen die, mittlerweile einlaminierten und somit wetterfesten, Visitenkarten von Autoim- und exporteuren an meinem Autofenster. Nach einem Monat kommen da schon einige zusammen. Heute hingen gleich zwei verschiedene dran, das war bisher noch nie da. Erstaunlich, dass sich er zweite Verteiler zusammenreißen konnte und die ungefragte Werbung der Konkurrenz stecken ließ. Dass zwei Kärtchen am Auto steckten, ist der Beweis, dass ich stolz auf mich sein könnt. Ich verzichte nämlich schon seit einigen Tagen auf das Auto und bin per Fuß bzw. per Bahn unterwegs. Heute Abend muss ich allerdings wieder Auto fahren, da ich auf einen Geburtstag in Viernheim muss.

Zurück zum Thema:

Wäre ein deutlicher Aufkleber am Auto "Bitte keine Werbung einwerfen" nicht so hässlich, könnte ich mich damit den lästigen Visitenkarten erwehren (Unterlassungsklage gem. _§ 682 I 2 BGB_; vgl. BGHZ 106,229, s. weiterführende Links zum Thema Abwehrrecht aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht/Abwehrrechte aus Eigentum bzw. Besitz).

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Statistik-Stöckchen

Unser lieber Hansi warf mir ein Statistik-Stöckchen zu. Hier gibt es Auszüge aus der Besucherstatistik, die aber nicht seit Beginn des Blogs, sondern viele Monate später erst aufzeichnet:

Besucher kommen aufs Düsiblog via:

5,43% Direkte Zugriffe

7,33% Verweisende Websites

87,24% Suchmaschinen

Mit diesen Suchmaschinen:

google (organic) 84,19%

(direct) ((none)) 5,43%

suche.t-online.de (referral) 1,85%

aol (organic) 1,59%

yahoo (organic) 0,79%

Browser:

Internet Explorer 59,95%

Firefox 34,99%

Opera 3,12%

Safari 0,94%

Mozilla 0,54%

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Ralf Höcker: Einspruch! Die große Rechtsirrtümershow

Der sympathische, bühnentaugliche und von Weltbild gesponserte Rechtsanwalt Dr. Ralf Höcker feierte mit seinen beiden Lexika "der Rechtsirrtümer" große Erfolge und tourt derzeit mit seiner Rechtsirrtümershow durch die Republik, um seinem Publikum "Tipps" zu geben. Die Tour machte gestern auch im Mannheimer Rosengarten halt, zu welcher ich mich (glücklicherweise) überreden ließ. "Einspruch!" Rief ich auch, als wir mit drei weiteren Platzkartenbesitzern um die Plätze 17 und 18 in Reihe 1 "stritten". Ich inspizierte die Karten und wusste anschließen die beiden anderen Parteien jeweils auf die rechte bzw. linke Empore zu schicken, was ja auf den Karten vermerkt war, jedoch nicht beachtet wurde.

Rechtsirrtümer aufzudecken und zu erklären, das Ganze noch unterhaltsam bis witzig zu gestalten ist gewiss keine leichte Aufgabe. Wer das "Glück" gehabt hat, den ein oder anderen Professor während seines juristischen Studiums gehört zu haben, der sich neben der Aussiebung der zu zahlreichen Studierenden noch andere Ziele, wie etwa an einem Tag pro Jahr einen Witz zu reißen, steckte weiß vielleicht wie schwer es ist, juristische Themen lustig darzustellen. Damit habe ich im Düsiblog auch zu kämpfen, wenn ich euch über "verrückte Grenzzeichen", "Recht auf Sex", das "Bonuspunktesystem des KBA" oder die rechtliche Einordnung Spermas als Sache oder Körperteil schreibe. Höcker stellt Themen, analog den in der "Alles was Recht ist"-Sektion im Düsiblog, dar und zeigt weit verbreitete Irrtümer auf, denen Rechtsunkundige gerne erliegen.

Vorneweg: die Show ist unterhaltsam, sehenswert und teilweise auch lustig. Höcker ist bemüht juristische Themen richtig zu stellen, so weit zu pauschalisieren, dass sie ein Erstaunen hervorrufen können und sich wieder in gerechter Weise von pauschalisierten Aussagen zu distanzieren. Das ist nicht gerade leicht, zumal er nicht zu weit ins Detail gehen darf, da sonst das Publikum einzuschlafen droht. Höcker ist auch kein "gelernter" Komiker, d.h. ein "Gagfeuerwerk" wie bei Habekost, Mittermeier, Priol und Co darf man nicht erwarten. Das ist sicher aber auch nicht Höckers Absicht.

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BigWhiteMachine

Die First Lady zeichnete in hochvollendeter Spitzenqualität ein Bild meiner BigWhiteMachine und überraschte mich mit Selbigem. Zu Ehren des mittlerweile über 250.000 KM alten weißen Blitzes, wovon ich das Vergnügen hatte circa die Hälfte der Laufleistung gefahren zu sein, möchte ich euch das Bild vorstellen. Die Seitenblinker sind in Natur weiß, aber sonst stimmt es. Schön, gelle?! ;-)

Zuvor fuhr ich einen Opel Ascona C, GT Sport, 2-Türer, Baujahr 1988 (letztes Baujahr) und Metalliclackierung, Sonnendach sowie elektrisch verstellbaren und beheizbaren Außenspiegeln. Ein sehr cooles und sportlich-spartanisches Auto mit nur 60.000 KM.

Im Sommer 2000 war es dann soweit. Ich fuhr die BigWhiteMachine vom Nissanhändlerhof und erweckte sie aus ihrem Winterschlaf. Es war Liebe auf den ersten Tritt. Im Vergleich zum Opel ein Technik-, Ausstattungs- und Komfortsprung um Jahrzente, dabei liegen nur drei Baujahre dazwischen. Es folgten einige Individualisierungsmaßnahmen, bis der weiße Blitz maßgeschneidert passte.

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Das Foto-Gen

Das so genannte Foto-Gen kann sicher nicht jeder von sich behaupten zu besitzen. Ich allerdings schon. Das sahen auch zwei Polizeibeamte vom Aprev (Autobahnpolizeirevier) Mannheim so und fertigten vor einer innovativ-malerischen Kulisse, der Bundesautobahn 6, ein künstlerisch anspruchsvolles Foto mit ihrem ESO ES 1.0-Gerät von mir an.

Gute Fotografen haben eben ihren Preis, weswegen das Lichtbildwerk auch 30 Euro kostete. Die Fotografiemeister der alten Schule wandten gekonnt und mit instinktivem Gespür die monochrome Bildgestaltung sowie die im Goldenen Schnitt liegende Bildarchitektur an. Auf einen Einspruch, der Unschärfe wegen, wurde verzichtet.

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Traum

Ich fahre in einem Bus des Öffentlichen Personennahverkehkehrs (Def. des Kraftomnibusses im § 4 IV Ziff. 2 Personenbeförderungsgesetzes (PBefG)). Der Fahrer fährt den Bus an die Seite, hält an, steigt aus und läuft weg.

Plötzlich setzt sich der Bus in Bewegung und rollt die Straße herunter. Ich springe auf, eile zur Fahrerkabine und reiße den Handbremshebel hoch. Die Feststellbremse zeigt nicht die ersehnte Wirkung. Ich muss - immer noch neben dem Sitz stehend - einige gewagte Ausweichmanöver vollziehen und das Lenkrad hin- und herreißen. Der Bus wankt bedrohlich, kippt aber nicht um. Endlich komme ich auf die Idee, mich zu fassen, mich hinzusetzen und den Bus zu steuern, umzudrehen und zurückzufahren. Einen mitfahrenden Polizisten verpflichte ich, die Notlage zu bezeugen, die mich dazu brachte den Kraftomnibuss ohne gültige Fahrerlaubnis zu lenken (§ 21 StVG: Fahren ohne Fahrerlaubnis).

Nun, welche Lehre ich aus dem Traum ziehen soll, weiß ich noch nicht so recht. Vielleicht diese:

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