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Respektvoller Umgang

Unfreiwilliges Untersuchungsobjekt ist ein, wie es anzunehmen ist, nicht erst seit Kurzem Altersruhegeld beziehendes, offensichtlich gegengeschlechtliches Paar im öffentlichen Nahverkehr, RB44 Richtung Mannheim-Friedrichsfeld.

Prämisse ist der sonst wenig respektvolle interpersonelle Umgang, auch in Sozietäten wie Klassenverbänden, verwandtschaftlichen Beziehungen, intensivsozialpartnerschaftlichen Verbindungen - nach westlichem Verständnis zwischen zwei Menschen -, Freundschaftsbänden und sonstigen Interessensgemeinschaften, wie auch das lediglich bedingt wählbare soziale Umfeld, welches zum Beispiel bei der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit konstruiert wird.

In ruhigem, würde-, respekt- wie liebevollem Ton und Einvernehmen sitzen die Untersuchungsobjekte nicht nur neben mir, dem den subjektiven Faktor nicht Unterschätzenden, sondern sich selbst auch gegenüber. Wünschens- und erstrebenswert erscheint deren praktizierte Intensivsozialpartnerschaft. Er erkennt ihre körperlichen Bedürfnisse, öffnet und reicht ihr eine Flasche Wasser. Nach der Wasseraufnahme möchte sie ihm die Flasche retour geben, doch er weist sie umsorgend auf ihr erfahrungsgemäß bald wiederkehrendes Verlangen nach Wasser hin und sie lässt die Wasserflasche bei sich stehen. Er sollte im Laufe der Fahrt Recht behalten.

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Weihnachtsmarkt 2.12.06

Werte Düsiblogleserinnen,

Werte Düsiblogleser,

ich lade euch alle herzlich ein, die Nichtunterschätzer am Samstag, dem 2.12.2006, auf dem Mannheimer Weihnachtsmarkt am romantischen Wasserturm zu besuchen. Kaffee, Tee, Glühwein, Lebkuchen, Schokokuchen et cetera bieten wir unseren Gästen freilich gerne an.

Wenn ihr kommenden Samstag einen Ausflug ins beschauliche Mannheim plant, schaut doch bei uns vorbei. ;-)

Die Basisinfos:

Samstag, 2.12.2006

Weihnachtsmarkt Mannheim, Wasserturm

Stand Nummer 106, Knecht-Rupprecht-Pfad.

Bild (c) Batman

Ich gebe euch den Pressetext mit auf den Weg:

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Mind Map: Hautkrankheiten

Heute Abend klingelte der Nachbarsjung´ und ersuchte Hilfe für seine Hausaufgaben. Obgleich ich genervt und gestresst von einem anstrengenden Tag war und noch eine schlimme, schlimme Woche vor mir habe, fand ich seinen Mut belohnenswert, wie er eingeschüchtert nachfragte und zudem bin ich überhaupt froh, wenn er was für die Schule macht.

Er sollte eine Mind Map - schrecklich, dass dies in der Schule nicht deutsch betitelt wird - mit dem Thema "Hautkrankheiten" erstellen. Zunächst konnte ich mir kaum, bzw. zu viel darunter vorstellen, weil er die Aufgabenstellung nicht weiter zu konkretisieren wusste. Allerdings gelang mir dann doch eine gedankliche Strukturierung und wir erarbeiteten diese Skizze, die er nun noch sauber zu übertragen hat. Da ich mir heute schon anhören musste: "Herr Düsi, früher konnten Sie besser erklären.", strengte ich mich noch etwas an, ihm meine Gedankengänge und die an der "Erstellanleitung" orientierte Skizze zu erläutern. Die Gedankenkarte war für das Fach Biologie, auch das verriet er mir erst zum Schluss, ich ging davon aus, dass es sich um das Fach Deutsch handle.

Hausaufgaben sind öde. Gut, dass ich in der Schule keine hatte (Vokabeln und die Oberstufe ausgenommen).

Stay blogged. 8-)

AutoText in MS Word

Werte Düsiblogleserinnen,

Werte Düsiblogleser,

unseren Bildungshunger stillen wir heute in einem Textverarbeitungskurs. Unser Lernziel ist das manuelle Einfügen eines Autotextes am Beispiel des Programmes MS Word 2002.

Ihr habt sicher des öfteren Phrasen in eurer schriftlichen Korrespondenz, die ihr immer wieder eintippen müsst. Gerade bei längeren Phrasen, wie zum Beispiel Firmennamen, kann es eine Erleichterung sein, wenn solch ein Text autovervollständigt wird. Das Menü "AutoText" findet ihr unter "Einfügen --> AutoText --> AutoText".

Nehmen wir in meinem Fall zum Beispiel die Phrase "Nichtunterschätzer des subjektiven Faktors im objektiven Verlauf". Dass es eine Erleichterung darstellt, erschiene der gesamte Text bereits nach den ersten Buchstaben, leuchtet ein.

Öffnen wir also das AutoText Menü unter Einfügen --> AutoText --> AutoText und geben den gewünschten Text in die Zeile mit der Überschrift "AutoText-Einträge hier eingeben" ein (Bild) und bestätigen dies mit dem Button "Hinzufügen", damit der Eintrag in die Liste übernommen wird und schließen das Menü mit dem Button "OK".

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"Sie hat der liebe Gott geschickt!"

Eine These, die ich nicht erst seit Kurzem vertrete, bestätigte in all ihrer Lebensweisheit heute eine ältere Dame.

Vor dem Mannheimer Hauptbahnhof, welchen ich gerade über einen Seitenausgang am Verlassen im Stande war, lief mir schnellen Schrittes eine verzweifelt Schauende entgegen und warf mir die Worte entgegen, ob ich ihr denn bitte helfen könne. "Klar, ich denke schon. Nur wie?" Antwortete ich routinierter Nothelfer. "Meine Schwiegermutter ..." [Oh je, wie soll ich da denn helfen?] "Sie muss jetzt auf Gleis 2 den Zug nach Paris erwischen, ich finde aber keinen Parkplatz und stand schon 20 Minuten im Parkhaus im Stau, ohne einen Parkplatz zu bekommen, sie kann den Koffer aber nicht tragen".

Warum sie denn genau so lange keinen Abstellplatz finden konnten, erschloss sich mir nicht, aber gerne half ich Frau Schwiegermamas Koffer und Frau Schwiegermama selbst Gleis 2 zu finden, sind sie doch aus einem beschaulichen Örtchen aus dem Odenwald nach Mannheim gereist und haben noch eine lange Reise vor sich. Sie begrüßte mich mit den Worten: "Sie hat der liebe Gott geschickt!". Wir warteten noch 10 Minuten am Gleis, bis der Zug nach Paris kam und ich ihr ihren Koffer hinein trug. Inzwischen unterhielten wir uns angeregt über dies und jenes und bald erfuhr ich ihre halbe Lebensgeschichte. Der beeindruckende Part ist, dass sie sechs Kinder groß zog, leider schon recht früh Witwe war und, dass 4 ihrer Kinder studierten. Diese "Leistung" ihrerseits wollte sie allerdings nicht gewürdigt wissen, das sei ja selbstverständlich. Ihren Sohn Uwe besucht sie nun in Frankreich, welcher evangelischer Pfarrer in der Normandie ist und dessen zwei Kinder sich ebenfalls bereits im Erwachsenenalter befinden.

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Steinbock sucht Playmate

Zug fahren kann nicht nur furchtbar nervtötend, geistig erschöpfend und stickig sein. Nein. Schafft man es trotz aller Bemühungen wie das Zuheben der Ohren und zeitgleichem Summen sowie ein repetierendes Aufstampfen mit dem Fuß nicht, sich den lebensmüden Gesprächen anderer Fahrgästen zu entziehen, muss man sich Sätze wie: "Ich habe früher mit einem Steinbock zusammen gewohnt und ich wohne jetzt wieder mit einem Steinbock zusammen", anhören. Frosch sucht Fön scheint out zu sein. WG-Gesuche haben sich, wie es scheint, in ihrem Wortlaut auch geändert:

"Immanente Schütze-Frau sucht Planetenkonstellationsadäquaten Mitbewohner zur Gründung einer harmonischen, spirituell-esoterischen wie gnostischen Gemeinschaft."

Viele sinnlose Gespräche, laute Schulklassen, schlafende Arbeiter und unzählige Stunden weiter endlich wieder in Mannheim. Schon wackelt ein nicht unansehnlicher Hintern vier Schritte voraus. Wenige Zentimeter oberhalb des Hinterns ist eine große Schrift zu lesen. "Mannheimer Playmate" sowie der Name des Häschens. Beeindruckend. Auch, wenn der Aufdruck streng nach selbst gemacht aussieht. Unser selfmade-Bunny hat auch einen Begleiter. Würde ich dem für sein scheinbares Alter nicht unerheblich zu groß Geratenen einen Namen geben müssen, entschiede ich mich für Timmi. Timmi weiß auch, wie er sein Häschen bei Laune hält. In unvergleichlich charmanter Manier weiß Komikus souverän seinen Lieblingswitz locker in die Runde zu werfen und erkundigt sich gewieft, warum denn Blondinen dreieckige Särge hätten.

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