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Kundenorientierung

Kundenorientierung. Das Stichwort schlechthin. Das zarteste Unwort, seit es heuchelndes Profitstreben gibt. Die pervertierte Variante ist das Kundenreaktionsmanagement.

Nun, liebe Düsiblogleserinnen und Düsiblogleser, entschloss sich die härteste Düsiblogredaktion der Welt, euch nicht nur mit Floskeln zu bewerfen, nein wir trafen die Entscheidung, uns einer der zahllosen "Googlefragen", die hier her führten, zu widmen und Internetreisenden einen Bildungshappen mit auf den Weg zu geben. Die statistische Auswertung attestiert eine sehr geringe "Lesertreue", d.h. die Mehrzahl der Düsiblogbesucher kommt via Suchmaschine oder Verlinkung hier her, haut wieder ab und kann nicht als Wiederkehrer identifiziert werden.

Die Frage, um welche es heute geht, heißt: "Die richtige Schreibweise von Telefonnummern?".

Telefonnummern sind idR ganz einfach zu schreiben. Egal, ob mit einem Füllfederhalter, einem Bleistift, einem Kugelschreiber, sogar mit einer Kugelkopfschreibmaschine kann man Telefonnummern schreiben.

Der Deutsche liebt einen geregelten Tagesablauf und ein geregeltes Leben. Die Vollendung des Glücks sind Reglements des Deutschen Instituts für Normung e. V. (DIN).

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Wer brauchen nicht mit zu gebraucht

Wer brauchen nicht mit zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen.

Für den kleinen Bildungshunger zwischendurch.

Modalverben, wie sollen, müssen, dürfen werden im Deutschen mit dem Infinitiv und ohne "zu" angewandt. "Sie sollen das nicht lesen", "Du musst das Düsiblog lobpreisen.". Soweit klar?

Brauchen wird in der Umgangssprache wie Modalverben verwendet, es ist allerdings kein Modalverb, also auch nicht so anzuwenden. "Sie brauchen das nicht lesen" ist falsch. In unserem Beispiel wird brauchen korrekt so eingesetzt: "Sie brauchen das nicht zu lesen". => verneintes brauchen + Infinitiv mit zu.

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Beichte online

Da kommt man nichts Böses ahnend und sündenfrei nach Hause und dann wird man zur Beichte aufgerufen. Wer sich so etwas anmaßt? Klick mich. Ich, als bekennender Protestant muss ja mit der Entklerikalisierung der Beichte und mit dem in den Vordergrund stellen des schenkenden und vergebenden Gott in Christus Jesus, nicht zur Beichte, kann es jedoch. Nun versuche ich also, rechtlich Unerhebliches zusammenzutragen.

Wir logen als kleine Kinder (gerade mal Grundschule, würde ich tippen) eine alte neugierige Dame an und erzählten ihr, dass ein Freund von uns unser dritter Bruder sei.

In selbigem Alter stahlen wir Muscheln, die der Dekoration eines Restaurants dienten, von außen allerdings durch das gekippte Fenster für Kinderhände nicht schwer zu erreichen waren.

In Zeiten, in denen öffentliche Münzfernsprecher eine ähnlich hohe Dichte, wie heute Dönerbuden, aufwiesen, telefonierten wir mit einem, der das Geld wieder zurückgab.

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Rückruf bitte

Während andere mit graphematischen Problemen dialogdefiniter Titeleien ringen, stehe ich vor der Frage, wie ich die Nachrichthinterlasserin auf dem virtuellen Sprachansage- und Tonaufzeichnungsgerät ihren Wunsch nach Rückruf erfüllen soll, unterließ sie es doch fahrlässig ihre Rufnummer preiszugeben.

Kein Problem. Mit dem, nach neu geschürter Angst, zu verabschiedenden Anti-Terror-Paket kann ich diese Stimmaufzeichnung Herrn Schäuble mailen, der mir die Stimmauswertung mit der Postadresse und Rufnummer, sowie Religionsangehörigkeit und den sexuellen Vorlieben der Anruferin zurück sendet.

Übrigens sieht R. Beckmann nicht nur aus, wie das Sandmännchen, nein er scheint noch denselben Auftrag zu habe.

Gute Nacht, werte Düsiblogleserinnen und Düsiblogleser.

Stay blogged.

Wrumm Wrumm

André Linke sammelt in ihrem Blog Bilder von Verrückten Konbloggerinnen und Konbloggern, die sich wie auch immer geartet mit "Wrumm Wrumm" zeigen.

In dieser grandiosen Ahnengalerie darf natürlich der ehrenwerte Düsiblogautor nicht fehlen und reiht sich mit der Nummer 212 ein.

Wer hat schon mal, wer will noch? :-D