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Lebenszeilchen

Fastenzeit

Es ist an der Zeit ein kurzes Resümee zur zweiwöchigen Fasten- und für mich fleischlosen Zeit zu ziehen.

Ich faste nicht das erste Mal und dieses Mal fällt es mir, zumindest bisher, nicht schwer. Nicht das Fehlen des Fleisches auf dem Essensplan ist die Herausforderung. Was mir zu schaffen macht ist das Essen unterwegs. Unterwegs und vor allem auf die Schnelle etwas sättigendes Fleischloses zu finden ist nicht einfach. Hier geht es mir auf die Nerven, mir nicht mal eben schnell einen Burger reinzudrücken, sondern mir Gedanken machen zu müssen, was ich nun wo zu essen bekomme. Selbst in Restaurants muss ich mir Sätze wie „dann essen Sie doch den Salat mit Putenstreifen“ anhören. Nicht gerade erbauend.

Andererseits ist dies natürlich auch gerade Sinn de Sache. Obwohl ich gerne lecker esse, sehe ich Essen meist als etwas Lästiges an, wofür ich Zeit und Geld aufwenden muss. Ein notwendiges Übel. Oft vergehen Tage an denen ich mir vorhalte, dass ich tagsüber zwar gegessen habe, allerdings unmöglich etwas Gesundes (Stichwort: Obst/Gemüse) enthalten war.

Ich hoffe, dass ich meine Essgewohnheiten auch nach der Fastenzeit etwas ändern kann. An dem Zustand „schnell statt gesund“ kann ich derzeit nicht viel ändern, auch geht es mir nicht darum dauerhaft fleischlos zu essen, ein insgesamt bewussterer Umgang mit meiner Ernährung ist mein langfristiges Ziel nach der Fastenzeit. Und eine Banane ist auch unterwegs mal eben schnell gegessen…

Wie es Thomas während der Fastenzeit ergeht ist auf seinem Blog zu lesen.
Unterstützend zur Fastenzeit sind unter andere, die Projekte 7-wochen-ohne.de und SMS-Fasten von Kirche.tv zu erwähnen. Auch finden mittwochs abends Gottesdienste statt.

Wer fastet noch mit?

Stay blogged. 😎

Euer Matthias