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Lebenszeilchen

Benzinpreise

Seit einiger Zeit nutze ich verstärkt und seit circa zwei Wochen, wegen anstehenden Reparatur-, Wartungs und sonstigen jahreszeitlich bedingten kosten, ausschließlich die Öffentlichen Verkehrsmittel. Mit „motiviert“ wurde ich auch durch zwei Freunde, die ihr Auto, da ebenso städtisch wohnend, verkauften.

Ich frage mich, warum in den morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten stets die kleinsten Verkehrsmittel (Busse, Bahnen) eingesetzt werden, wobei abends nach 20 Uhr Busse mit einer Tür und einer Achse mehr fahren. Warum die Busse mit dem größeren Angebot an Sitz- wie Stehplätzen den wenig frequentierten Zeiten vorbehalten bleibt, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben. Betriebsablaufbedingt, um die Fahrzeuge eventuell auf den Betriebshof o. ä. zu fahren, macht dies eventuell Sinn. Für die Fahrgäste, die morgens an den letzten beiden Haltestellen vor der Endhaltestelle regelmäßig wegen Überfüllung erst gar nicht mehr mitgenommen werden können, ist das sicher eine wenig befriedigende Erklärung.

Die Vorteile der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs versuche ich mir etwa mit Argumenten wie der Wirtschaftlichkeit und der Ökologie schön zu reden. Öko und so sind ja ohnehin just hipp. Alla hopp.Als ich die Tage das oben gezeigte Bild an der Tankstelle sah, verschlug es mir fast die Sprache, ich sah mich allerdings in der Entscheidung, auf das Auto weitesgehend zu verzichten, bestätigt. 1,239 € sind zwar außergewöhnlich „günstig“, aber Diesel, Benzin und Super kosten gleich viel?! Was geht da denn ab?

Wie haltet ihr das? Fahrt ihr mit dem PKW oder mit dem ÖPNV? Ich muss sagen, in die Mannheimer Quadrate oder zum Beispiel nach Heidelberg empfiehlt es sich ohnehin nicht mit dem Auto anzureisen (Stau, zu wenig Parkplätze…), ich denke, dass das in den meisten großen Städten der Fall ist. Mitte Januar sollte ich allerdings zeitlich wieder etwas mehr Luft haben und kann dann die BigWhiteMachine wieder fit machen.

Stay blogged. 😎