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Matthias Düsi: Düsiblog


Veröffentlichungen unter anderem in den Gebieten Recht (allgemein), Wein, Weinrecht sowie Mannheim und die Rhein-Neckar Region.

Ich möchte die Welt verbessern. Hilfst Du mir?

Matthias Düsi Rom Matthias Düsi

Matthias Düsi Matthias Düsi


Matthias Düsi Weinrecht Foto vom Vortrag Juni 2014: Harald Steffens

Düsi

Düsi

2 Fotos oben (Konferenz), März 2012: Andreas Baldauf


Matthias Düsi schwarz-weiß Düsi schwarz-weiß

Matthias Düsi

3 schwarz-weiß Fotos: Juni 2013


Kurzportrait des ehrenwerten Düsiblog-Autoren. Zum Interview2


Der Mittzwanziger Matthias Düsi aus dem beschaulichen Mannheim entschloss sich im Februar 2006 nach langem Überlegen ein Weblog zu starten. Seine Ursprünge der vernetzten online-Kommunikation fand er in der Forenwelt, in der er seit dem Jahre 2002 A.D. administrativ und unterstützend tätig ist.
Nach eigenen Angaben ist Düsi bestrebt durch sein nun auch auf Blogs ausgeweitetes Engagement die Welt zu verbessern. [Anm. d. Red. Für seine Selbstüberschätzung ist er ja bekannt, der Düsi.]

Kurzinterview

Red.: Guten Morgen Herr Düsi und danke, dass Sie sich Zeit für dieses Interview genommen haben.

Düsi: Ihnen auch einen guten Tag, danke.

Red.: Wollen wir gleich beginnen?

Düsi: Sehr gerne, ich bin gespannt.

Red.: Mögen wir zunächst einführend beginnen. Wie sind sie zum "Bloggen" gekommen?

Düsi: Das ist eine etwas längere Geschichte, haben Sie Zeit? Bereits in der präadoleszenten Phase meines Lebens charakterisierte mich ein eher [...] [Anm. d. Red.: stark gekürzte Fassung.] bis ich mich dennoch dazu entschloss ein Blog zu eröffnen und wie Sie sehen, läuft mein Blog ganz gut. Er ist aber noch nicht weit bekannt, im Gegenteil.

Red.: Sie sind also nicht der Ansicht, dass der "Blog-Markt" bereits überlaufen ist?

Düsi: Sehen Sie, wenn ich wieder auf die Forenwelt zurückgreifen darf, dort gibt es auch mehr als genug Foren. Es ist stark in Mode Administrator einer interaktiven Seite zu sein. Eine „Das ist meine Freundin und mein Hund, meine Mutti habe ich ganz dolle Lieb"-Seite reicht den meisten nicht mehr aus. Unter den Foren gibt es – im Vergleich zu der Gesamtzahl – einige wenige, die wirklich gut sind. Diese setzen sich auf Dauer durch. Hierfür müssen wir uns nur Herzogs Spotlight Forum, gullis Board oder Motor-Talk etc. anschauen.

Red.: Sie sehen das analog zu den Weblogs?

Düsi: Zumindest sehr ähnlich. Angebote wie von blogg.de oder blognic.net sowie das mannigfaltige Angebot an sehr guter und kostenloser Software beschwört ja gerade herauf, dass es ein Überangebot an Blogs gibt – was grundsätzlich nicht schlecht sein muss. Es ist eine moderne Weise, seine Gedanken und seine Meinung kund zu tun und sie mit anderen zu teilen. Der Blogger beweist sich hiermit im Umgang mit modernen Kommunikationsmedien und mit gegenwärtigen Meinungsbildungsprozessen.

Red.: Beschreiben sie kurz den Unterschied zwischen Foren und Blogs in Hinsicht auf das Mitgestaltungsrecht der Leser bzw. Kommentatoren.

Düsi: Eine ernstzunehmende Userverwaltung gab es in Blogs lange nicht. Derzeit hat Serendipity wohl eine der ausgereiftesten, wovon auch Franz Neumeier, Chefredakteur der "Internet Professionell" in der aktuellen Ausgabe 04/06 zu berichten weiß. Somit kann man sich also ein Team von Autoren mit unterschiedlichen Berechtigungen, Kategorien, sogar unterschiedlichen Designs zusammenstellen, wie es in Foren üblich ist. Die User in Foren können sehr ausgeprägte Nutzerrechte und Mitgestaltungsmöglichkeiten haben. Das ist in dem Umfang in Blogs nicht möglich, der Vergleich hinkt allerdings auch sehr. Die Frage, ob man ein Forum, oder einen Blog führen möchte sollte sich nicht stellen. Blogs sind zu sehr auf den Blogmaster konzentriert und verfolgen regelmäßig andere Ziele, als Foren es originär tun.

Red.: Warum machen sie beides?

Düsi: Nehmen wir zum Beispiel das Nissanboard. Es ist ein großartiges Projekt und ich bin froh, daran mitwirken und mitarbeiten zu können. In den letzten Jahren gab es einen rasanten Anstieg der Mitglieder und sehr viele schöne Erfahrungen sowie eine beeindruckend zu beobachtende Hilfsbereitschaft. Eine Solche Wissens- und Kompetenzdatenbank kann man in dem Umfang mittels eines Blogs nicht bewerkstelligen. Das Düsiblog ist nun ein weiteres Hobby von mir. Zum einen lese ich schon lange in Blogs mit und finde auch diese Gemeinschaft sehr ansprechend und zum anderen wollte ich mich weiterentwickeln und neue Medien, Technologien und Menschen kennen lernen.

Red.: Worin sehen Sie die Rolle des Düsiblog und wie sind Ihre Aussichten?

Düsi: [lacht] Es soll vorrangig Spaß machen. Mir und natürlich den Lesern, die hoffentlich alle zu Mitschreibern werden. Darüber hinaus soll das Düsiblog Interessantes und Wissenswertes bieten. Vor einigen Monaten sprach ich mit einem Freund, dass wir in ein gemeinsamensBlog als Autorenteam auftreten und zusammen bloggen. Ich möchte noch beobachten, wie das Düsiblog läuft und mich dann erneut mit ihm besprechen. In der derzeitigen Rolle ist das Düsiblog allerdings eher weniger wichtig und im Vergleich zu anderen Blogs wenig bekannt und gelesen.

Red.: Würden Sie das gerne ändern?

Düsi: Das ist eine schwierige Frage. An einem endlos wachsenden Bekanntheitsgrad und einer immer steigenden Leser- und Schreiberzahl bin ich derzeit nicht interessiert. Eine feste und nicht zu kleine Leser- und Schreiberschaft sowie Laufkundschaft reiche mir schon aus.

Red.: Vielen Dank für Das Interview und Ihre Zeit.

Düsi: Gerne doch, ich bedanke mich bei Ihnen und den Lesern für Ihr Interesse.

- März 2006

Geschrieben von Matthias Düsi | am
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